Schlagwort-Archive: Open World

Assassin’s Creed III Remastered: Wenn Erinnerungen trüben

Für die Meisten ist Assassin’s Creed III nur ein beliebiger Teil in der Assassin’s-Creed-Reihe. Mir dagegen ist es besonders in Erinnerung geblieben. Warum? Assassin’s Creed III war eines der ersten Spiele, auf dessen Erscheinen ich monatelang hingefiebert habe vom ersten Trailer bis hin zur Veröffentlichung. Dabei war ich zuvor eher zufällig auf die Reihe gestoßen und hatte noch nicht einmal alle Ezio-Teile gespielt. Dennoch verfolgte ich begeistert Gaming-Nachrichten, schaute Trailer und Making-Offs und bestellte das Spiel sogar vor. Weiterlesen…


Warum The Witness durch Hängenbleiben bei mir hängen geblieben ist

The Witness Banner

Schon in meinem Jahresrückblick 2018 schrieb ich davon, dass ein weiteres Abenteuer wie The Witness anstelle immer gleicher Battle-Royale-Monotonie sehr wünschenswert wäre. Irgendwas scheint an der Rätselinsel, zu der uns das Spiel bereits vor nunmehr fast vier Jahren schickte, für viele Erinnerungen zu sorgen. Und obwohl ich in meinem Review zu The Witness zwiespaltig über den Schwierigkeitsgrad urteilte und kaum ein finales Fazit formulieren konnte, bin ich inzwischen der Meinung, dass eben dieser Schwierigkeitsgrad zur langanhaltenden Erinnerung beiträgt. Weiterlesen…


Red Dead Redemption 2: Ein kinoreifes Wild-West-Epos

Als Red Dead Redemption 2 im Herbst letzten Jahres erschien, waren die Erwartungen an Rockstars Western-Drama gigantisch. Nicht zuletzt musste es sich mit seinem Vorgänger aus dem Jahr 2010 und einer Reihe an anderen Open-World-Abenteuern aus dem Hause Rockstar Games messen. Diese konnten zuletzt immer wieder durch tolle Singleplayer sowie große und lebhafte Spielwelten überzeugen. Zwar gab es an Rockstars letztem großen Spiel, Grand Theft Auto V, bereits einige Makel, dennoch waren die Fußstapfen groß, die Red Dead Redemption 2 zu füllen hatte. Ob das Wild-West-Adventure den Erwartungen gerecht werden kann, wird in dieser Review näher beleuchtet. Weiterlesen…


Red Dead Redemption 2: Aller Anfang ist schwer

Selten haben mich Handlungsabschnitte und Spieleindrücke so sehr verwirrt, wie beim letztjährig erschienenen Red Dead Redemption 2. Was ich damit meine? Red Dead Redemption 2 überzeugt in den gut 50 Stunden, welche die Haupthandlung einnimmt, durch unfassbar fesselnde Erzählweise, interessante Charaktere und kinoreife Szenen. Oft vergaß ich beim Ritt durch die Prärie des Wilden Westens die Welt um mich herum, war von prachtvollen Landschaften, interessanten Begegnungen und intensiven Schusswechseln derart eingenommen, dass ein Blick auf die Uhr zum Schockmoment wurde. Nicht selten waren Stunden verstrichen, obwohl es sich doch anfühlte, als wäre nur ein wenig Zeit ins Land gegangen. Dabei gab es noch so viel mehr zu erkunden, bevor man die Spielsitzung beendet. Dieses Erlebnis steht für mich exemplarisch für den Eindruck, den Red Dead Redemption 2 hinterlässt – zumindest fast. Wäre da nicht das qualvolle Intro. Weiterlesen…


Assassin’s Creed Odyssey: Das Kredo auf Irrfahrt

Assassin's Creed Odyssey Banner

In den nun mehr als zehn Jahren, in denen ich mir Videospiele zu Gemüte führe, habe ich wahrlich noch nie einen Spieletitel so bezeichnend gefunden, wie “Assassin’s Creed Odyssey”. Natürlich zielt dieser eigentlich auf den berühmten Epos des griechischen Dichters Homer ab. Doch eine Odyssee – laut Duden eine “lange, mit vielen Schwierigkeiten verbundene, abenteuerliche Reise” – beschreibt auch ziemlich treffend den Weg, den das Assassin’s Creed Franchise in der Vergangenheit zurückgelegt hat. Leider muss man dabei eingestehen, dass viele der Widrigkeiten, denen sich die Spielereihe ausgesetzt sah, nicht auf den Zorn der Götter, sondern auf Fehlentscheidungen des Publishers Ubisoft zurückzuführen sind. Ob Odyssey als Spiel überzeugen kann und ob die Irrfahrt, welche das Assassin’s Creed Franchise in den letzten Jahren hinter sich gebracht hat, langsam auf ein Ziel zusteuert, damit wird sich dieser Beitrag befassen. Weiterlesen…