Was lange währt, wird endlich gut – Wie mich Fallout 76 monatelang fesselte

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Mit den Spielen von Bethesda verbindet mich in gewisser Weise eine Art Hassliebe. Auf der einen Seite bin ich generell ein großer Fan von Open-World-Abenteuern und konnte mich so angefangen mit The Elder Scrolls IV: Oblivion über Fallout 3 bis hin zu Skyrim wunderbar in den Fantasy- und Endzeit-Welten verlieren. Auf der anderen Seite störte mich schon damals, als ich Oblivion für meine PlayStation 3 an Weihnachten geschenkt bekam, die Tatsache, dass die technische Seite des Rollenspiels alles andere als modern erschien. Seltsame Animationen, kaum Weitsicht und vor allem die Ladezeiten beim Betreten von Städten oder gar Häusern störten mich immens. Seit mehr als 15 Jahren warte ich nun darauf, dass Bethesda endlich seiner betagten Engine ein großes Upgrade spendiert und hoffe sehr, dass dies mit dem leider verschobenen Starfield auch geschehen wird. Bis dahin schaue ich sicherlich hin und wieder im Ödland von Appalachia vorbei – der Welt von Fallout 76, die mich überraschenderweise sehr lange in ihren Bann gezogen hat. Weiterlesen…


Pokémon Legends Arceus: Ein kleiner Schritt für ein Spiel, ein großer Schritt für ein Franchise

Als im Februar 2021 das 25-jährige Jubiläum von Pokémon mit Events und einem Stream gefeiert werden sollte, lag die Annahme nahe, dass in diesem Rahmen auch Ankündigungen zu einem neuen Spiel erfolgen werden. Überraschend war dabei aber, dass neben den Remakes zu Pokémon Diamant und Perl mit dem altbewährten Gameplay auch das Spiel Pokémon Legends Arceus angekündigt wurde. Dessen erster Trailer offenbarte, wie das altbekannte Gameplay mit umfassenden Neuerungen vieles ändern und ein ganz anderes Spielerlebnis liefern sollte. Doch würde es gelingen, dem Gameplay einer derart etablierten und durch wenige Veränderungen geprägten Spielereihe mit Legends Arceus neue Würze zu verleihen?
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Assassin’s Creed: Unity – Ein schwarzes Schaf & dennoch eines der Letzten seiner Art

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An Assassin’s Creed merkt man, dass man älter wird. Die Spielereihe rund um Assassinen und Templer begleitet uns nun schon eine gefühlte Ewigkeit und ich kann definitiv nicht genau sagen, wie viele Teile es nun eigentlich gibt. Den ersten Trailer, der damals mit den typischen Kirchenglocken-Klängen und der weißen Kapuze von Altaïr eine spannende Mordsequenz inszenierte, habe ich bis heute ins Herz geschlossen. Über die Jahre konnte sich Assassin’s Creed durchaus weiterentwickeln. Die Neuausrichtung der Serie mit dem Ägypten-Epos Origins fanden nicht alle Spieler gut, viele vermissten das klassische Gefühl der ursprünglichen Teile. Und obwohl es von vielen aufgrund der zahlreichen Macken zum Release als einer der schlechtesten Teile verschrien ist, habe ich eben dieses Assassin’s-Creed-Gefühl in Unity wiedergefunden. Der Ausflug ins Paris zur Zeit der Französischen Revolution lohnt sich nicht nur aufgrund von Nostalgie auch im April 2022! Weiterlesen…


Lost Ark & wie es sich als Action-Rollenspiel eindrucksvoll in Szene setzt

Schon vor mehr als sieben Jahren – beim Erscheinen der ersten bewegten Szenen von Lost Ark auf YouTube – hatte das Spiel aus Korea meine Aufmerksamkeit erregt. Die gezeigten Bilder waren einfach zu cool, um sie zu ignorieren, und stellten damals eine echte Kampfansage an Diablo & Co. dar. Nachdem einige wenige Länder bereits seit Jahren Abenteuer in der Welt von Arkesia erleben durften, fand das Spiel nun endlich auch seinen Weg in den Westen und damit nach Deutschland. Und noch immer fasziniert das Spiel – besonders die visuellen Eindrücke sind hervorragend! In diesem Beitrag blicken wir auf die Levelphase bis Stufe 50 und ergründen, wie Lost Ark die Inszenierung fulminant umsetzt und was ich beim Einstieg ins Spiel erleben konnte. Weiterlesen…


Star Wars: The Book of Boba Fett – Wenn der Protagonist eine Nebenrolle spielt

Es war alles zu schön, um wahr zu sein. Nach den desaströsen neuen Kinofilmen, welche meine Begeisterung für Star Wars nahezu komplett zum Erlöschen brachten, erschien Ende 2019 mit Star Wars: The Mandalorian plötzlich endlich wieder ein Lichtblick für das Franchise aus einer weit, weit entfernten Galaxie. Die Live-Action-Serie konnte mich vollends begeistern, was ich auch in einem Artikel festhielt. Die im Folgejahr erscheinende zweite Staffel baute darauf auf und war sogar nochmal fesselnder und unterhaltsamer. Als an deren Ende ein Spin-Off zu Boba Fett angekündigt wurde, welcher in The Mandalorian bereits eine Nebenrolle einnahm, war ich positiv gestimmt. Der legendäre Kopfgeldjäger ist zwar bereits seit The Empire Strikes Back aus 1980 teil des Franchise. Viel bekannt war über ihn allerdings nicht. Es stand also eine Serie über einen markanten Charakter ins Haus und das von einem Team, welches mit The Mandalorian bereits bewiesen hat, dass es tolle Geschichten aus dem Star-Wars-Universum erzählen kann. Eigentlich konnte also gar nichts schief gehen. Eigentlich. Weiterlesen…