The Witcher: Nightmare of the Wolf – Eine Vorgeschichte als Bindeglied der Netflix-Serie

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Für Freunde des Witcher-Universums war es nach dem grandiosen The Witcher 3: Wild Hunt, dem Kartenspiel-Ableger Gwent und dem Start der Netflix-Serie im Jahr 2019 zuletzt recht ruhig geworden. Die zweite Staffel lässt lange auf sich warten und hätte ich die ersten Folgen nicht vor kurzem noch einmal geschaut, hätte ich wohl die Hälfte schon wieder vergessen. Doch mit Nightmare of the Wolf werden Erinnerungen wach und The Witcher katapultiert sich direkt wieder in meinen Fokus. Der Film im Anime-Stil erzählt die Geschichte eines Charakters, der Kennern sehr bekannt vorkommen wird und spielt dabei viele Jahre vor der ersten Staffel der Serie mit Hauptfigur Geralt. Es mag daher merkwürdig erscheinen, dass Nightmare of the Wolf in weiten Teilen als gelungene Verbindung der beiden Staffeln fungiert. Weiterlesen…


Pokémon Schild: Unerfüllte Erwartungen und manischer Sammelwahn

Da ich seit Anfang des Jahres eine Nintendo Switch besitze, rücken die vielen Exklusivtitel des Publishers nach Ewigkeiten wieder in meinen Fokus. Darunter auch das Pokémon-Franchise, welches ich seit über zehn Jahren und mehr oder weniger vier Generationen neuer Taschenmonster nicht mehr in Videospielen zu Gesicht bekommen hatte. Durch die im November anstehenden Neuauflagen der Spiele Diamant und Perl – den Spielen der letzten Generation, die ich noch aktiv miterlebt hatte – wurde mein Interesse an der Spielereihe wieder geweckt. Und durch einer Kombination aus Ungeduld und unerwarteten zeitlichen Kapazitäten stiefelte ich jetzt schon in den Laden, um mich an den aktuellen Spielen der Reihe zu versuchen. Ob mich Pokémon Schild aus dem Jahr 2019 überzeugen und mein Interesse an der Reihe wiederbeleben konnte, erfahrt ihr in dieser Review. Weiterlesen…


Ich glaub‘, ich spinne: Wie Webbed Gameplay und Szenario geschickt miteinander verwebt

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Nachdem wir uns als Team VSK bei der ersten offiziellen E-Sport-Meisterschaft der Region in Rocket League verdient im Mittelfeld eingeordnet haben, gibt es doch nichts schöneres, als bei einem ruhigen Indie-Game zu entspannen. Um sich von den Strapazen des hektischen Mehrspieler-Autofußballs zu erholen, eignet sich ein Einzelspieler-Titel mit unverbrauchtem Setting ziemlich gut. Wie passend, dass vor wenigen Tagen Webbed erschienen ist, welches ich persönlich schon eine ganze Weile auf dem Radar habe. Schon die ersten Impressionen weckten meine Neugier. Sehr erfreulich ist es dann natürlich, wenn das finale Spiel nun auf ganzer Linie überzeugen kann! Selten wurden Szenario und Gameplay so treffend miteinander kombiniert. Webbed ist ein Indie-Highlight und ein waschechter Geheimtipp – auch für Menschen mit Arachnophobie! Weiterlesen…


The Ascent & die herausragende Präsentation einer kunstvollen Spielwelt

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Wenn ich an Twin-Stick-Shooter denke, kommen mir zumeist Spiele mit Retro-Optik, 8-Bit-Soundtrack und schnellem aber im Grunde recht überschaubarem Gameplay in den Sinn. Dementsprechend reizte mich das Genre bisher nicht sonderlich und mehr als ein paar Minuten schaffte es keines dieser Spiele, mich am Ball zu halten. Bis jetzt. Denn Zeiten ändern sich und auch die Definition der besagten Shooter mit Vogelperspektive und simpler Controller-Steuerung weicht auf. Das Ende Juli erschienene The Ascent wurde vielerorts eben diesem Genre zugeordnet und erlangte meine Aufmerksamkeit besonders durch die angepriesenen Koop-Features und die direkt ins Auge springende visuelle Darstellung. Wer hätte gedacht, dass 2021 ausgerechnet ein Twin-Stick-Shooter zu den schönsten Veröffentlichungen des Jahres zählt? Weiterlesen…


LUPIN: Ein französischer Meisterdieb stiehlt auf Netflix die Show

Die Entstehungsgeschichte dieser Review ist – zumindest für mich – eine völlig ungewohnte. Denn die Serie Lupin wurde mir nicht von Freunden oder Kollegen empfohlen, auch nicht von Blogs oder aus irgendeiner Werbung. Nein, auf Lupin bin ich nur gestoßen, da die Serie im Juni auf Platz 1 der deutschen Netflix-Charts platziert war. Meist ignoriere ich diese, da ich gezielt eine bestimmte Serie schauen möchte. Glücklicherweise tat ich das bei Lupin nicht und ließ mich auf die Dramaserie aus Frankreich mit Omar Sy in der Hauptrolle ein. Die Pilotfolge konnte mich ziemlich positiv überraschen und eh ich mich versah, hatte ich auch schon alle Folgen der ersten beiden Kapitel verschlungen. Weiterlesen…