Archiv der Kategorie: Meinung

Ballerorgie im Ödland: Rage 2 unterhält mich besser als Doom und Cyberpunk 2077

Rage 2 Banner

Wieder einmal bin ich auf ein Spiel gestoßen, welches bei seiner Veröffentlichung im Jahr 2019 komplett an mir vorbeigegangen ist. Vor kurzem war Rage 2 gratis im Epic Games Store zu haben und obwohl ich den Shooter schon vor einigen Monaten bereits im Xbox Game Pass beiläufig anspielen konnte, entfaltete er seine volle Anziehungskraft erst bei meinem zweiten Anlauf. Ich war wirklich überrascht, von einem Shooter derart gefesselt zu werden. Wichtige Faktoren dafür sind wohl der zu diesem Zeitpunkt verkorkste Release von Cyberpunk 2077 und die Tatsache, dass sowohl Doom als auch sein Nachfolger Doom Eternal für grandioses Gameplay gefeiert werden, obwohl sie meiner Meinung nach in einem ganz bestimmten Punkt eine große Design-Macke haben, die den Spielfluss ungemein stört. Doom und Cyberpunk frustrierten mich so sehr, dass ich Rage 2 als positiven Vergleich heranziehen möchte. Und so kommt es nun dazu, dass wir Cyberpunk 2077 doch noch auf unserem Blog aufgreifen – allerdings nicht, um es in Grund und Boden zu kritisieren, sondern um zu zeigen, warum Rage 2 in einem recht speziellen Aspekt die Nase vorn hat. Und auch Doom bekommt sein Fett weg. Weiterlesen…


Wie die Einfachheit von Immortals Fenyx Rising zu verständlicher Komplexität führt

Schon als Immortals Fenyx Rising noch als Gods & Monsters bekannt war und von Ubisoft nur ein kleiner Teaser mit sattgrüner Wiese und einigen Tempelsäulen auf einem Hügel gezeigt wurde, war mein Interesse geweckt. Ich bin einfach ein Liebhaber des verspielten und meiner Meinung nach toll anzusehenden Grafikstils, wie man ihn auch von The Legend of Zelda: Breath of the Wild oder sogar Fortnite kennt. Vor einigen Monaten begann ich dann mein Abenteuer in der Welt von Immortals und wurde sofort vom eingängigen Gameplay-Loop eingefangen. Im folgenden Beitrag möchte ich die größte Stärke des Spiels erläutern und begründen, warum die Beschränkung auf eine kleine Auswahl von Konzepten schlussendlich dazu führt, dass sich auch komplexere Situationen interessant und befriedigend anfühlen. Weiterlesen…


Meine Reise in die Schattenlande: Sightseeing, Paktbeitritt & WoW-Resümee

Nachdem ich mir im ersten Beitrag das neue Startgebiet von World of Warcraft ganz genau angeschaut habe und im zweiten die abgeänderte Levelphase beleuchtet und meine Erfahrungen und Eindrücke zur Trollinsel Zandalar teilte, folgt nun der krönende Abschluss – Meine Reise in die Schattenlande findet mit dem folgenden Artikel sein Ende. Genau genommen schieße ich sogar ein wenig übers Ziel hinaus, denn die Ankunft in den Schattenlanden ist nicht der finale Akt meines Weges. Vielmehr möchte ich in dem aus den vorangegangenen Texten dieser Artikel-Trilogie bereits bekannten Stil fortführen und meine Sicht auf die Dinge im aktuellen World of Warcraft und speziell im neuesten Shadowlands-Addon aufzeigen. In einem Spagat zwischen Selbstfindung und Spielanalyse habe ich mich mit meinem Panda vorbereitet und springe nun Hals über Kopf ins Abenteuer des Totenreichs! Weiterlesen…


Der klare Fokus von Dragon’s Blood & das erneute Erwachen der DOTA-Faszination

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Verfilmungen von Videospielen werden generell wohl immer eher skeptisch gesehen. Auch Warcraft: The Beginning konnte diesen Fluch nicht wirklich brechen, obwohl der Film durchaus seine tollen Seiten hat. Als Freund der digitalen Unterhaltung und langjähriger DOTA-Spieler war ich natürlich schon gespannt auf das, was mich mit Dragon’s Blood erwarten würde. Trotzdem war ich auch ein wenig zwiegespalten, als man vor einigen Monaten eine Adaption von Dota 2 im Serienformat angekündigte. Nach den ersten Trailern war mein Interesse geweckt und schlussendlich war ich erstaunt, dass die acht Folgen umfassende erste Staffel mich in anderen Aspekten überraschte, als ich dies anfangs von DOTA: Dragon’s Blood erwartete. Weiterlesen…


Die Macht der verzögerten Freiheit – Wodurch Fallout: New Vegas den Einstieg meistert

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Mit Fallout 3 hauchte Bethesda der fast schon altertümlichen Reihe rund um die nukleare Endzeit und die Auswirkungen eines Atomkriegs neues Leben ein. Was in den ersten beiden Ablegern als isometrisches Taktik-Rollenspiel mit rundenbasierten Kämpfen begann, wurde in Teil 3 im überaus erfolgreichen Stil von The Elder Scrolls IV: Oblivion neu erfunden. Auch Fallout 3 konnte damals im Jahr 2008 diverse Preise abräumen und zählt noch immer zu den besten Erzeugnissen der Bethesda-Spieleschmiede. Und dennoch gilt heute eher Fallout: New Vegas – das Fallout 3,5 – von Obsidian Entertainment eher als Anwärter auf den Rollenspiel-Thron. Woran liegt das? Was hebt New Vegas von anderen RPGs ab und weshalb ist es auch im Jahr 2021 immer noch ein sehr spielenswertes Abenteuer? Der Kern des Erfolgs liegt in der Gestaltung der Story und deren Einbindung in die Spielwelt. Weiterlesen…