Archiv der Kategorie: Review

The Elder Scrolls Online: Ein überraschend vielseitiges Abenteuer

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Seitdem ich World of Warcraft im Jahr 2011 endgültig den Rücken kehrte und mit Minecraft erneut in einer unfassbar zeitaufwändigen Welt versank, hat mich keines der unzähligen neuen MMORPG vollends fesseln können. Schlichtweg zu häufig hinken diese dem unangefochtenen Genrekönig im Warcraft-Universum an etlichen Stellen hinterher. Doch hin und wieder packt mich dann doch die Lust und im Fall von The Elder Scrolls Online entwickelte sich der erneute Startversuch vorerst in eine unerwartete Richtung. Weiterlesen…


Assassin’s Creed Odyssey: Das Kredo auf Irrfahrt

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In den nun mehr als zehn Jahren, in denen ich mir Videospiele zu Gemüte führe, habe ich wahrlich noch nie einen Spieletitel so bezeichnend gefunden, wie “Assassin’s Creed Odyssey”. Natürlich zielt dieser eigentlich auf den berühmten Epos des griechischen Dichters Homer ab. Doch eine Odyssee – laut Duden eine “lange, mit vielen Schwierigkeiten verbundene, abenteuerliche Reise” – beschreibt auch ziemlich treffend den Weg, den das Assassin’s Creed Franchise in der Vergangenheit zurückgelegt hat. Leider muss man dabei eingestehen, dass viele der Widrigkeiten, denen sich die Spielereihe ausgesetzt sah, nicht auf den Zorn der Götter, sondern auf Fehlentscheidungen des Publishers Ubisoft zurückzuführen sind. Ob Odyssey als Spiel überzeugen kann und ob die Irrfahrt, welche das Assassin’s Creed Franchise in den letzten Jahren hinter sich gebracht hat, langsam auf ein Ziel zusteuert, damit wird sich dieser Beitrag befassen. Weiterlesen…


Cultist Simulator: Von Erleuchtung geblendet dem Wahnsinn verfallen

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Zu Beginn dieses Reviews muss ich gestehen, dass ich zumeist kein sonderlich großes Interesse an Kartenspielen habe. Die Gründe dafür wirst du in den kommenden Zeilen noch erfahren, denn auch Cultist Simulator schafft es nicht, den grundlegenden Zwist, den ich mit Karten habe, beizulegen. Und dennoch schaffte es das Spiel irgendwie, mich wider Erwarten für viele Stunden in seinen Bann zu ziehen.  Weiterlesen…


Sound of Magic: Das fantastische Abenteuer des herzlosen Magiers

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Was kommt dir zuerst in den Sinn, wenn du an Videospiele denkst? Sicherlich geht es dir ähnlich wie mir und du hast sofort irgendeine Art von grafischer Darstellung im Kopf. Verständlich, denn schließlich ist der wichtige visuelle Aspekt schon im Begriff der „Videospiele“ enthalten. Sound of Magic zeigt im Gegensatz dazu nun, was geschieht, wenn auf die für so viele Spiele wichtige Optik gänzlich verzichtet wird und entpuppt sich dadurch als einer der einzigartigsten Titel, die ich je gespielt habe. Weiterlesen…


Return of the Obra Dinn: Tote Leichen lügen nicht

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1802 segelt das Handelsschiff Obra Dinn im Namen der East India Company von London in Richtung Orient. An Bord befinden sich die Besatzung von 51 Mann sowie 200 Tonnen an Waren. Einige Jahre später, am 14. Oktober 1807, wird das Schiff völlig ramponiert gesichtet – die komplette Crew ist verschwunden. Wir werden als Mitarbeiter einer Versicherung beauftragt, die Umstände zu untersuchen und den Schaden zu beurteilen. Mit dieser Prämisse beginnt ein Indie-Titel, der bei den The Game Awards 2018 den Preis für die beste visuelle Gestaltung abräumen konnte.
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